Gartenleidenschaft

Unser Garten
Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert, 
was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit - Zuwendung - Raum
Prof. D. Kienast
 

JUN
2026

Sommerfeuerwerk

Es liegen ungewöhnlich heiße Tage hinter uns – und diese im Juni! Die Pflanzen haben sehr gelitten und uns dennoch Mut gemacht mit ihrer Blütenpracht und dem Willen zu wachsen.

 

Mal so ein kurzer Abriss (ohne Vollständigkeit), was im Garten so alles anzutreffen ist.

Was wir nicht gepflanzt haben, aber schon viele Jahre auch eine Hecke bildet: Hibiskus, Walzen-Wolfsmilch, Lorbeer in verschiedenen Variationen, Gewöhnliche Mahonie, Amerikanisches Pampasgras, Oleander, Immgergrüner Schneeball, Forsythie, Haselnuss, Hainbuchenstrauch (den ich liebe, weil er so schön Schatten spendet). 

Was wir saisonal gepflanzt haben und gut klappt: Zwiebeln mit Blumen, Sonnenblumen, Nelken, Mohn, Vinca minor (bin gespannt, wie sie krabbeln)

In heißesten Tagen, weil’s sonst so traurig aussieht: Rittersporn in weiß, Sonnenhut

Was Schnecken so gern mögen: Calibrachoa (Zauberglöckchen), Rucola, Kohlrabi, …

Was trauert: Hortensien, die aus den Töpfen in die Erde kamen – aus dem Schatten heraus – ein kümmerliches Dasein in der Sonne fristen. Die Rosen, die letztes Jahr noch so schön blühten. 


 

Pfingsten 2026

Dieses Pfingstfest habe ich mir ganz anders vorgestellt. Jetzt sitze ich auf unserer Terrasse mit schniefender Nase und den ersten Mückenstichen. Einmal mehr tröstet die Blütenpracht, die Bienen und Falter anlockt. Da ist ein guter Geist zu spüren, ein zur Ruhe kommen, trotz oder gerade wegen des Durchkreuzens von Plänen?


Sep
2025

Ein Traum geht in Erfüllung

Im März 2025 geht mein Gartentraum  mit unserem Umzug in Erfüllung. Es ist ein schöner Garten mit seinem Blick aufs Feld… aber er kann noch schöner werden. 

Nachdem ich Robin Wall Kimmerer: Geflochtenes Süßgras. Die Weisheit der Pflanzen. aufbau 2021 gelesen habe, mögen wir den etwas degenerierten Garten  – Steinchen, Gipsfiguren, Blechtöpfe und Plastikzäune  renaturieren. Mir ist bewusst, dass ich eine Immigrantin im Pflanzenreich bin, aber Herbert und ich bemühen uns, auf die Pflanzen zu hören. Herbert spricht viel mit ihnen. 

Buddha freut sich

Der Buddha, den ich von der Vormieterin übernommen habe, freut sich, dass er nun im Grünen sitzt und unseren Garten bewachen darf. 

Im Garten wachsen Tulpen, die Hyazinthen sind schon fast verblüht, die Forsythien strahlen um die Wette. Ich atme tief durch! Es ist Ende März – mein Gartenbuch-Schreiben wächst. Mal schauen, was daraus wird … Wir sind tatsächlich schon ein Jahr hier!

Rückblicke auf 2025

Von Dezember bis Spätsommer: Der erste Tannenbaum auf der Terrasse. Zauberhafte Stimmungen gab's, wenn der Nebel sich über alles legte. Manches gelang nicht. Ich hätte so gern Alpenveilchen im Winter. Aber sie zogen sich zurück. Der Herbst zeigte Farben (der Ahorn vorm Haus). Die geschenkte Hortensie "Traudelchen" kam in die Erde.  Die Bohnenpflanzen "Elli" mit ihren Stecken machten sich gut in unserem Garten. Ich konnte Bohnen ernten!  

Ich hatte mir fest vorgenommen, mehr vom Garten und über den Garten zu schreiben. Protokolle anzufertigen…  Auch die Gärtnerin in mir braucht Zeit zum Wachsen.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.