
Den alten Brauch von "Kräutersträußen" ließ das Ehepaar Keller-Schieder wieder aufleben. Neun Kräuter stecken in dem Strauß, die unreine Geisterchen aus unserer Wohnung vertreiben mögen!
Schreibwerkstatt in H59 am 6.August mit dem Thema Widerborstige Wörter - vom Sprachbefund zum Gedicht
Zum Auftakt wurde einmal mehr das Fenster beschriftet: Der Flugplatzspatz nahm auf dem Flugplatz platz.
Auf dem Flugplatz nahm der Flugplatzspatz platz.
Wir hörten vorbei schlendernde Kinder, die den Zungenbrecher laut vorlesen. Wie schön!
Zur vielerorts-Schreibwerkstatt
Folgende Wörter fanden in Gedichten Platz: wunderwirklich, Geheimniskrämer, Fremdlingin, Fluchtpunkt, Nüffel, Bruchstelle, Patchouli, Brache, Kleinod, Verwerfung und quargeln.
Nach drei Stunden trennten wir uns sehr vergnüglich und zufrieden. Es waren einmal mehr tolle Texte entstanden in einer warmherzigen und konstruktiven Atmosphäre. Eine Teilnehmerin meinte, diese Treffen seien eine sehr elegante Art sich durch, mit und über Literatur kennenzulernen.
Ja! Und ich danke allen Teilnehmenden für ihre Offenheit!

Juli
August
Es war viel los Ende Juli und Anfang August
Dreimal flaniert. Einmal mit den Räbern'77 im Luisenpark.
Ein sehr gehaltvolles Flanieren mit Matthias Nawrat gab es Ende Juli. Sein Roman Das glückliche Schicksal hat mich in die polnische Geschichte eintauchen lassen. Eine Lesestation mit kühlem Wasser gab's bei uns im Garten. Herbert hatte den Garten bestuhlt.
Dann folgte wenige Tage später Ricarda Messner. Trotz sommerlicher Hitze kamen ca 30 Personen zum Flanieren. Und es lohnte sich. Ricarda ist eine sehr sympathische, offene Schreiberin, die auch mit die Zeitschrift "Flaneure" herausbringt. In ihrem Roman Wo der Name wohnt, der autobiografische Züge trägt, spürt sie ihrer Familiengeschichte nach.
Ich bin da in einem sehr schwungvollen Moment als Moderatorin erwischt worden.








Nachlesen zum Flanieren im Juli und August
Flanieren im August mit Ricarda Messner zu ihrem Roman "Wo der Name wohnt"
Lesung im Kurpfälzischen Museum in Heidelberg
in Kooperation mit der GEDOK am 19.7.26
romantisch
am Beispiel von Josef Wintergerst (Schrezheim/Ellwangen 1783–1867 Düsseldorf).
Die heilige Familie. 1816. Öl auf Holz
rückwärtsgewandt nach vorne gemalt den unruhen der zeit ins katholische ausgewichen
ins traumland italien renaissance
was ist daraus geworden? verklärte familienidyllen für heimelige stuben
(Ausschnitt)
©kristin wolz

Esther Kinsky
In drei Stunden geht es los. Das Flanieren mit Esther Kinsky. Ihr Gedichtband "Heim.Statt" steht im Mittelpunkt. Carolin und ich werden wie gewohnt moderieren. Ganz wie gewohnt ist es nicht, denn wir haben eine neue Technik, die hoffentlich klappt!
Esther Kinskys Gedichte finde ich so wunderbar! Sie ist eine Sprachkünstlerin, die Bedeutungen von Wörtern auf "Herz und Nieren" prüft und mich dadurch vieles neu sehen lässt. Ob das von ihrer Übersetzungstätigkeit herrührt? Ich werde sie fragen und noch vieles mehr.
Das Buch ist im Suhrkamp Verlag erschienen.

Julia Asfour
Übergänge
...Veränderung sehen
Veränderung annehmen
Veränderung leben
und getragen sein.
(Julia Asfour)
Dieses Bild "Fliessendes Eis"
kannst Du auf der Ausstellung "Übergänge"
bei der Firma DIOPTIC im Technologiepark 5/2 in Weinheim sehen.
Vernissage ist am Sonntag, 28.6. um 11.00 Uhr
Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Tri:elle einige Projekte gemeinsam gestalten!
MAI-Lesung in der GEDOK - Galerie Heidelberg
Es war ein kleiner, aber besonders feiner Abend. Ingrid Samel, die moderierte, und ich fühlten uns in dem GEDOK-Ambiente mit den wunderschönen Bildern von der so charmanten Laleh Torabi sehr wohl. Für mich war die anschließende Gesprächsrunde sehr berührend. Die Ehrlichkeit und Offenheit der Frauen zu Glaubensfragen in heiterer Atmosphäre waren ein Geschenk.
Dank an Lilo und Herbert für die Fotos.
Splash




