https://www.eine-welt-shop.de/?sPartner=wolzwebkatalogfairfood0020 Lyrik- und Prosaseite | wolzArt | Dr. Herbert Wolz

Lyrik- und Prosaseite


Oktober 2019




Noch sind die Erinnerungen ganz frisch!

 

Zum fünften Mal waren wir bei „InselArt“ in Ilvesheim dabei. Herbert stellte nicht nur zwei Bilder aus, sondern hatte auch eine halbe Stunde Zeit, um den  physikalischen Hintergrund seiner Bilder im lockeren Erzählton zu erklären. Da geht es um Licht, LEDs, Lampen für die Ärmsten auf dieser Welt. Das Publikum nahm an seinen Ausführungen intensiv teil.

inselArtBild


Ebenso der Pianist Christian Kurtzahn, der mit seinen so passenden Improvisationen die Zuhörer*innen beeindruckte.

 

Ich trug Gedichte zum diesjährigen Thema „Zeit: Ton in Ton“ vor. Verband die Farbe Blau damit und folgte ihren Herstellungsspuren, die mich auch ins Mittelalter führten. Der Farbstoff wurde aus der Pflanze„Waid“ gewonnen. Die Färber mussten bei strahlendem Wetter zu den 600 l Wasser und 25 kg getrockneten Waidblättern ihren Urin dazu steuern. Je mehr Alkohol der enthielt, umso besser wurde die Farbintensität. Selbstverständlich wurde der Alkohol nicht in das Gebräu gekippt, sondern getrunken. So wurden die Männer beim Blaumachen blau. Ein guter Job, wenn man sich die Nase zuhält.

 

Andere Assoziationen sind Ferne, Unendlichkeit, Weite... die blaue Blume der Sehnsucht....den Blues haben......

 

und immer wieder blau

 

in den himmel greifen

der ferne sich nähern

dem ungewissen begegnen

im ozean des lebens

 

auf eine insel retten

voller blauer blüten

hände aufhalten

warten, bis zufälle in mir tanzen

homeTrennung

Christiane Hedtke und ich waren auf der Buchmesse in Frankfurt. Zuallererst am Stand vom Verlag Kleine Schritte. Es gab viel Gesprächsstoff mit unseren Verlegern Ursula Dahms und Rainer Breuer, denn im März – zur Leipziger Buchmesse 2020 – wird mein Debütroman „Geranien für den König“ erscheinen. Ich freu’ mich drauf!

Die aufgetürmten Bücherwelten lösen immer wieder einen Gefühlssturm aus von klasse, was es alles gibt bis hin zu erschlagend!

Wir konnten gut durch die Hallen schlendern, es war nicht so voll wie befürchtet. Bevorzugt schauten wir uns die kleineren Verlage an, waren beeindruckt vom Engagement alternativer Verleger, hörten mehr oder weniger tiefgehende Gespräche auf dem Blauen Sofa an, freuten uns über Zufallsbegegnungen und beobachteten mit Eis in der Hand, auf der Heizung, in der Nähe der Rolltreppe Besucher und Besucherinnen – Stoff für neue Gedichte oder Geschichten - vielleicht?

 








 

 

        © Herbert Wolz 2019