https://www.eine-welt-shop.de/?sPartner=wolzwebkatalogfairfood0020 Lyrik- und Prosaseite | wolzArt | Dr. Herbert Wolz

Lyrik- und Prosaseite


Juli 2019




Lesungen und Werkstattgespräch

Wen wundert’s, dass im Juni die Homepage nicht aktualisiert wurde? Das Programm war voller wunderbarer Begegnungen rund um Literatur. Der Reihe nach:

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Da war zuerst die kleine, aber feine Lesung in der Ladenburger Buchhandlung am Rathaus (17. Mai).

Gedichte aus „I miei ricordi volano“ wurden von Guiseppina Lesle auf Italienisch und mir auf Deutsch vorgetragen. Musikalisch umrahmt von Franka Dauster (Geige) und Piet Wolf (Melodica), der eigene Kompositionen für den Abend mitbrachte.

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Weiter ging’s mit einem interessanten Werkstattgespräch der „Räuber’77“ im Schillerhaus (18.Juni). Die diesjährige Feuergriffel- Schreiberin Tania Witte erzählte nicht nur aus ihrem Alltag als Stadtschreiberin für Jugendliche in Mannheim, sondern gestattete auch Einblicke in ihre Art des Schreibens. Eine Leseprobe gab’s als Schmankerl: Tania Witte (2018): Der Schein. Arena Verlag.

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Highlight war zum 3. Mal „vielerorts“. Die Ladenburger Literaturtage. Es passte einfach alles. Die Ladenburger zeigten sich von ihrer charmantesten Seite, sei es als Zuhörende oder als Gastgeber*innen. Da wurde Sekt, Wein, alkoholfreie Cocktails, Brezel, Häppchen, ... und vor allem Wasser für die heißen Stunden angeboten. Alle Autor*innen waren überrascht und erfreut von der Herzlichkeit, mit der sie empfangen wurden und dankten es mit kurzweiligen Lesungen.

Bruchstückhaft und ganz persönlich:

„Magische“ Momente gab’s für mich bei der Lesung mit Maria Cecilia Barbetta. Es war so besonders, weil wir uns nicht kannten, ich den Roman in wenigen Tagen vorher für die Moderation gelesen hatte – und dann eine so harmonische Übereinstimmung zwischen uns herrschte, die der literarischen Stunde eine zauberhafte Leichtigkeit verlieh – trotz des „schweren Stoffs“ in ihrem Roman „Nachtleuchten“ (2018). S. Fischer Verlag.

Buenos Aires kurz vor dem politischen Umsturz in den siebziger Jahren, der in eine schreckliche Militärdiktatur (1976-1983) führte.  Beschrieben wird die Atmosphäre im Stadtviertel Ballester,  das Viertel der kleinen Leute und der Immigranten. Hier wuchs die Autorin auf.

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Berührend wurde es für mich bei der Lesung „Ladenburg- en passant“ in der Martinsschule, als Nina, Alex und Kenan vier meiner Gedichte so warmherzig vortrugen. Wolfram Sauer bereicherte mit seinen Improvisationen am Klavier die lyrischen Worte, und Rainer Ziegler führte empathisch durch das Programm.

Natürlich gab es viel, viel mehr..... es braucht noch etwas Zeit, um so viele schöne Begegnungen mit Menschen und Literatur zu verarbeiten.....

 

 

        © Herbert Wolz 2019