https://www.eine-welt-shop.de/?sPartner=wolzwebkatalogfairfood0020 Aktuelles | wolzArt | Dr. Herbert Wolz

Aktuelles


45 Jahre Räuber’77

 – das ist schon etwas Besonderes in der Literaturszene. Es ist eine etwas krumme Zahl, so wie die Wege des Vereins nicht immer geradlinig verliefen. Für mich persönlich haben die räuberischen Erfahrungen einiges zu meiner literarischen Entwicklung beigetragen, auch Freundschaften sind in diesen Jahren gewachsen, wofür ich sehr dankbar bin. 

So scheint mir eine Parkbank eine gute symbolische Geste zu sein, um das Wesentliche unseres Vereins zu verdeutlichen. Platz nehmen in einer Gruppe von Gleichgesinnten, von Menschen, die selbst gern schreiben oder lesen und sich nicht nur darüber austauschen möchten, sondern auch gemeinsam Lesungen, Workshops und Gespräche organisieren und durchführen. Gerade die Erfahrungen wie Texte in öffentlichen Räumen wirken sind besonders bereichernd. 

Die Parkbank am Schillerplatz möge so ein Ort sein. Sei es, dass dort Lesungen stattfinden, dass ein klitzekleiner Ort der Muße entsteht, der einlädt, ein Buch zur Hand zu nehmen oder in Zeitungen zu blättern, spielende Kinder oder Vogelgezwitscher wahrzunehmen oder einfach das Grün des Parks zu genießen und beim Betrachten der Schiller Statue den Meister zu erfreuen, wenn seine klugen Gedanken bedacht werden: 

„Im Fleiß kann dich die Biene meistern,                                                                           in der Geschicklichkeit ein Wurm dein Meister sein,                                       dein Wissen teilest du mit vorgezogenen Geistern,                                               die Kunst, o Mensch, hast du allein.“      

Alltäglicher ausgedrückt: Nehmen wir uns Zeit, um ab und an zu bedenken, was uns bewegt, was uns wichtig ist und uns erfüllt. Literatur kann ein hilfreicher Ratgeber sein – und weit mehr.                          



inselART 2022     WASSER

Herbert Wolz denkt laut über „kein Wasser“ nach, und Kristin Wolz macht sich eigene Gedanken zu den Wasserbildern ihres Mannes. 

Wir machen mit von 17 Uhr bis 17.30 Uhr.

 

sommerglut 

die knöpfe ihrer haut öffnet sie

das gelbe grau des korns

 legt sich über ihr rot

                             der hunger nach wasser brennt

                                 kristin wolz

 






            


     





        © Herbert Wolz 2022