https://www.eine-welt-shop.de/?sPartner=wolzwebkatalogfairfood0020 τ Franziskanisches | wolzArt | Dr. Herbert Wolz

τ Franziskanisches


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38. Nachlese der Offenen Franziskanischen Gruppe vom  5.Mai  2019

 

I Kreuze im Alltag

 

Bei diesem Treffen im Wohnzimmer nahmen wir uns Zeit, um über unseren Alltag zu reden. Mit seinen schweren Tagen, wenn ein Bruder stirbt, eine Freundin stürzt, die Ehefrau wieder operiert werden muss, die Angst vor Untersuchungsergebnissen angedeutet wird. Das Alt-Werden Mut braucht.

Mit seinen Festlichkeiten und heiteren Seiten: Enkelkinder heranwachsen zu sehen; die Freude, dass der Sohn eine Masterprüfung bestanden hat;  Hochzeiten stehen vor der Tür.

 

II Beim Wählen machen wir Kreuze

 

Am 26. Mai sind Europawahlen. Da können wir unser Kreuz setzen. Und wir können dankbar sein, dass wir diese Möglichkeit haben. Wir sind uns sehr bewusst, wie privilegiert wir sind, in demokratischen Verhältnissen zu leben. Auch wenn wir mit vielem nicht einverstanden sind, brauchen wir europäische Institutionen, wollen ein friedliches Zusammenleben aller Völker. Ein Zitat vom „Darmstädter Netzwerk“, zu dem auch die dortige Franziskanische Gemeinschaft pace e bene zählt: „Freiheit, Gleichheit und Solidarität sind Grundwerte, die es zu bewahren und zu verwirklichen gilt. ....Der Kampf für eine Anpassung von Lebenschancen, gegen Arbeitslosigkeit und für soziale Standards, die diesen Namen verdienen, gehört unabdingbar dazu wie ein gemeinsamer Schutz der Umwelt.“

Wir beziehen mit unserer Stimme Stellung.

 

III Nachdenken über unser Treffen

 

Mein Blick über die Bücher bleibt an einem Buch von Dorothee Sölle hängen. Ich habe es aus einem öffentlichen Tauschregal mitgenommen. Sein Titel „Es muß doch mehr als alles geben. Nachdenken über Gott“. 1992.

Ich finde Worte, die zu unseren Kreuz-Gedanken passen, zum österlichen Kreuz, zum Thema „Trost und Gerechtigkeit“. Es ist der letzte Absatz dieses Buches, den ich hier zitiere:

 

.... Die Schönheit, der Glanz Gottes ist sichtbar in allen, die Gottes Weg bereiten. Die messianische Befreiungsarbeit wartet auf uns. Gott traut uns zu, daß wir den Weg des Messias bereiten. Gott sagt niemandem: Du bist nur eine kleine Hausfrau oder ein einfacher Angestellter und verstehst nicht von den komplizierten Notwendigkeiten. Bereitet den Weg Gottes, tröstet das Volk in seiner Ohnmacht, macht es zu Straßenarbeitern am Weg Gottes. Keiner ist zu klein oder zu groß, keine ist zu jung oder zu alt, zu gebildet oder unwissend. Wir alle sind von Gott beteiligt, Gott tröstet uns und wir bereiten Gottes Weg. Gottes Stimme ruft uns und wir antworten. Gottes Geist will uns mutig und wahrheitsfähig machen. Gott will in uns geboren werden.“

 

Wir spüren diese Botschaft immer besonders, wenn wir aus dem „Franziskanischen Gotteslob“ die alten Psalmenverse im Wechsel beten. Dann sind wir aufgehoben im großen Strom der Beter*innen.

 

Unser nächstes Treffen findet am 15. Juni um 16 Uhr im PJG Viernheim statt.

                                              

                                                                         Kristin Wolz, OFS


                                                        

 

                                                                   

 


 

                                                                    

 

 


 


                                                                                            







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