https://www.eine-welt-shop.de/?sPartner=wolzwebkatalogfairfood0020 τ Franziskanisches | wolzArt | Dr. Herbert Wolz

τ Franziskanisches


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41.Nachlese vom Offenen Franziskanischen Treffen am               5. Oktober 2019

 

Es lagen sieben, einfache, nackte Kreuze auf dem Tisch. Dazu kamen Farben, Pinsel und Papier zum Abwischen, Plastikbecher mit Wasser gefüllt.

„O je, ich habe seit meiner Schulzeit keinen Pinsel mehr in der Hand gehabt!“

Ein wenig zögerlich, aber doch kichernd wurde zu den Kreuzen gegriffen. Alle malten.

Die Ergebnisse sind zu sehen.

Die Gedanken in Stichworten festgehalten. Nun mag ein jede*r das passende Kreuz dazu finden.

 

- Für mich ist das Kreuz das Zeichen der Erneuerung und der Hoffnung. Im Dunkel blüht Grün als Hoffnung.

- Ich habe Symbole gemalt: Sonne, Erde, Wasser. Das ist Leben.

- Für mich ist die gelbe Sonne zentral, die allerdings schwarze Strahlen aussendet. Blutstropfen rinnen, Zeichen für Jesu’ blutendes Herz. Und dennoch endet mein Malen mit einer grünen Wiese und Blümchen, die Hoffnung ins Unendliche ausstrahlen, das ich mit den Farben Blau und Weiß an den drei anderen Enden ausgedrückt habe.

- Ich habe heute über Syrien gelesen. In mir herrscht Chaos. Die Basis meiner Farbgebung ist rot, die Farbe des Blutes, des Krieges. Ich drücke meine Skepsis und meine Turbulenzen aus.

- Ich bin in meinen Gedanken beim Malen auf dem Gipfelkreuz. Ich erinnere mich gern an die Aussicht, die Schönheit der Natur. Ich habe gelbe und weiße Farbtupfer gesetzt. Das sind die Kirchenfarben.

- Auf meiner Lebensstraße ist das Kreuz der Zebrastreifen: Innehalten; schauen, was gerade läuft und dann sicher die Straße überqueren. Ich habe rot und blau gemischt. Violett kommt heraus. Höhen und Tiefen des Alltags in Schattierungen sind vereint. Ich mag die Unebenheiten, die krummen Streifen, das eben nicht Geglättete – Unfertige.

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Bei der Vesper aus dem Franziskanischen Gotteslob klang aus den Psalmen unser Hoffen, wie es viele, viele vor uns wohl ebenso empfanden:

(Psalm 119)     Stütze mich, damit ich lebe, wie du es verheißen hast!*

                        Lass mich in meiner Hoffnung nicht scheitern!

 

Unser nächstes Treffen findet am 7. Dezember statt.             Jede*r möge ein Lieblingsgedicht oder eine Lieblingsgeschichte mitbringen.

 

Frieden und alles Gute bis dahin!

                                                                       Kristin Wolz, OFS

 

                                                                                                                                             














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